Sicher Busfahren: Verkehrserzieher schulen 1.332 Kinder
10.01.2017 16:00 Uhr
Amberg .
Eine ganz besondere Art des Verkehrsunterrichts wurde im Zeitraum vom 27.Oktober 2016 bis 15. Dezember 2016 durch die beiden Verkehrserzieher der Polizeiinspektion Amberg, Harald Heselmann und Horst Strehl, bei den Erst- und Zweitklässlern der Grundschulen der Stadt Amberg und des Landkreises Amberg-Sulzbach durchgeführt, nämlich die Busschule. Dabei handelt es sich um ein verkehrspädagogisches Projekt, das vor allem dazu beitragen soll, die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu erhöhen. Die Busschule umfasst sowohl einen theoretischen Teil, der rund 25 Minuten dauert, als auch einen zwanzigminütigen praktischen Unterricht.

Im theoretischen Unterricht wurden die Gefahren auf dem Weg zur Haltestelle und an der Haltestelle von den Schülern selbst erarbeitet. Dabei geht es unter anderem darum, auf Schubsen, Raufen, Fangen oder ähnliche Spiele zu verzichten, da es dabei leicht passieren kann, dass ein Kind auf die Fahrbahn läuft oder stürzt. Mit den kleinen Verkehrsteilnehmern wurde auch auf das Tragen einer hellen und reflektierenden Kleidung eingegangen und mit kleinen Spielszenen und Bildfolien die falschen und insbesondere die richten Verhaltensweisen erarbeitet.

Beim Einsteigen in den Bus wurde darauf geachtet, dass es kein Gedränge gibt. Es wurde schön geordnet und der Reihe nach eingestiegen und im Bus dann immer gleich der nächste freie Sitzplatz genommen. Zudem erfolgen Hinweise darauf, mit der Schultasche nicht den Gang oder einen Sitzplatz zu blockieren, sondern diese auf dem Boden zwischen den Beinen abzustellen oder auf den Schoß zu nehmen.

Auch auf das richtige Verhalten
während der Fahrt wurde eingegangen. Während der Fahrt sitzen zu bleiben, sich festzuhalten und sich anständig zu benehmen wurde dabei beispielhaft erwähnt. Ebenso wurde auf das Verwenden des Sicherheitsgurtes im Bus verwiesen, soweit die eingesetzten Busse damit ausgestattet sind. Beim Aussteigen wurde vor Verlassen des Busses auf die Beachtung von Fußgängern hingewiesen. Zudem erfolgten auch Hinweise auf den "toten Winkel" vor und hinter dem Bus.

Das in der Theorie Erlernte wurde anschließend bei einer kurzen Busfahrt in die Praxis umgesetzt und den jungen Verkehrsteilnehmern veranschaulicht, was bei einer Vollbremsung passiert. Es wurde eine volle Schultasche in den Gang des Busses gestellt und eine angekündigte Vollbremsung durchgeführt. Die Schultasche rutschte dabei von zum Busfahrer nach vorne und auch die Kinder wurden nach vorne gedrückt, was für einen großen "Aha-Effekt" sorgte.

Unterstützung bei der Busschule fanden die beiden Verkehrserzieher im Stadtgebiet Amberg durch die City-Busse der Firma Linzer und im Landkreis durch Busse der Firmen Herrmann, Lindner, Feuerer, Hipfner, Bruckner sowie Bayer und Krauss, die ihre Busse für den Busunterricht kostenfrei zur Verfügung stellten. Insgesamt konnten so den Beamten zufolge im Schulungszeitraum insgesamt 59 Klassen mit insgesamt 1332 Kindern geschult werden.
Autor: (bk / pm) - zuletzt aktualisiert: 11.01.2017 10:25 Uhr
 

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