Mindestens 500.000 Euro Schaden nach Vollbrand von Maschinenhalle
stundenlanger Löscheinsatz für rund 150 Einsatzkräfte
07.01.2015 22:00 Uhr
Freudenberg.
(UPDATE) Am Mittwoch gegen 22:00 Uhr hatten Autofahrer den Brand einer Maschinenhalle am Ortsrand von Lintach gemeldet, woraufhin durch die Integrierte Leitstelle Amberg Großalarm für die umliegenden Feuerwehren ausgelöst wurde. Beim Eintreffen der ersten Wehren stand die rund 40 mal 20 Meter große am Stockerweg gelegene Halle bereits in Vollbrand. Nach ersten Informationen waren darin Erntevorräte sowie landwirtschaftliche Maschinen gelagert. Die ersten Maßnahmen der Einsatzkräfte bestanden darin, einen rund zehn Meter entfernten Stall mit Rindern vor den Flammen zu schützen und Kälber, die in Boxen in unmittelbarer Nähe zu der brennenden Halle untergebracht waren, aus dem Gefahrenbereich zu retten. Zusätzlich mussten die Floriansjünger mehrere Schlauchleitungen zu einem Weiher in der Ortsmitte von Lintach verlegen, um die Löschwasserversorgung - die Anfangs aus Tanklöschfahrzeugen erfolgte - sicherzustellen.

Das Feuer wurde mit zahlreichen C-Rohren im Außenangriff bekämpft, zum Einsatz kam hierbei auch eine Drehleiter. Zwar konnten die Einsatzkräfte so den Brand eindämmen, aufgrund der großen Menge
an eingelagertem Stroh war ein Ablöschen auf diese Weise von Außen jedoch nicht möglich. Daraufhin wurde mit Hilfe eines Baggers die Außenverkleidung der Maschinenhalle entfernt und das Stroh ausgeräumt. Hierbei kam auch das Technische Hilfswerk, welches mit einem Radlader und einem Teleskoplader vor Ort war, zum Einsatz. Die Nachlöscharbeiten werden vermutlich bis Donnerstag Vormittag andauern.

Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte von 11 Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und des Rettungsdienstes im Einsatz. Bei dem Feuer wurden zwei Personen, die zu dem landwirtschaftlichen Anwesen gehören, leicht verletzt, sie konnten vor Ort ambulant behandelt werden. Völlig unklar ist zum momentanen Zeitpunkt die Brandursache, noch am Abend haben Beamte der Kriminalpolizei Amberg die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 500.000 Euro.


1. UPDATE vom 09.01.2015
Nicht zweifelsfrei zu erklären ist nach Auskunft des Polizeipräsidiums Oberpfalz die Ursache des Brandes, welcher am Mittwoch in den Abendstunden die Maschinenhalle am Ortsrand von Lintach zerstörte. Gegen 22:00 Uhr war das Feuer in dem Gebäude eines landwirtschaftlichen Betriebes von einem Passanten bemerkt worden. Die Ermittlungen übernahm noch in der Brandnacht die Kriminalpolizeiinspektion Amberg. Auch die Einbindung eines Gutachters des bayerischen Landeskriminalamtes führte noch nicht zur zweifelsfreien Klärung zum Entstehen des Feuers. Gründe hierfür sind nach Auskunft der Polizei vor allem der hohe Zerstörungsgrad
der Halle und Einrichtung, sowie darin abgestellter Maschinen, durch das Feuer.

Der Schaden bleibt auch nach jetziger Bewertung bei 500.000 Euro. Die Beamten gehen aufgrund ihrer Ermittlungen davon aus, dass ein gegen 19.30 Uhr in einer Ecke der Halle abgestellte Traktor Auslöser für das Feuer war. Dort war der Feuerschein auch von dem Mitteiler bemerkt worden. Im unmittelbaren Umfeld des Traktors lagerte Stroh. Anzeichen für eine vorsätzliche Brandstiftung liegen zum jetzigen Zeitpunkt nach Auskunft der Polizei nicht vor.
Autor: (bk) - zuletzt aktualisiert: 07.01.2015 22:00 Uhr
 

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07.01.15
Mindestens 500.000 Euro Schaden nach Vollbrand von Maschinenhalle

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Pressemeldungen
 
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Pressebericht Polizeiinspektion Amberg
vom 08.01.2015

FREUDENBERG: Am Freitag um 22.01 Uhr wurde der Polizeieinsatzzentrale der Brand einer ca. 50 x 15 m großen Maschinenhalle im Freudenberger Ortsteil Lintach gemeldet. Aus bisher unbekannter Ursache brach in einer Halle ein Feuer aus, die Halle brannte teilweise nieder. Mehrere in der Halle abgestellte Fahrzeuge und Maschinen wurden vernichtet. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude konnte durch die eingesetzten Feuerwehren aus Freudenberg, Lintach, Aschach, Kümmersbruck, Hahnbach und Amberg verhindert werden. Personen und Tiere kamen nicht zu Schaden. Der 52-jährige Eigentümer der Halle erlitt nachdem Brandausbruch einen Kollaps und musste vor Ort ärztlich versorgt werden. Der Schaden an Halle und Fahrzeugen dürfte sich auf ca. 500.000 Euro belaufen. Die KPI Amberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
 

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