Brutaler Raubüberfall auf Juweliergeschäft in der Amberger Innenstadt
2 Tatverdächtige am Bahnhof festgenommen
31.07.2017 10:30 Uhr
Amberg .
(2. UPDATE) In der Amberger Innenstadt kam es am Montag zu einem Raubüberfall in der Unteren Nabburger Straße. Der Inhaber eines Schmuckgeschäftes wurde nach ersten Informationen in seinem Laden verletzt aufgefunden. Er wurde durch den Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Seine Ehefrau befand sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls im Laden, sie wurde nach Auskunft der Polizei leicht verletzt. Mit bekannt werden der Meldung gegen 10:30 Uhr liefen umfangreiche Fahndungsmaßnahmen in der Amberger Innenstadt
an, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war. Gegen 11:15 Uhr konnte dann eine Person am Bahnhof festgenommen werden. Ob dieser im Zusammenhang mit dem Überfall steht, und ob ein oder mehrere Täter beteiligt waren ist derzeit noch völlig unklar. Die Untere Nabburger Straße ist gesperrt, die Spurensicherung der Kriminalpolizei Amberg hat vor Ort ihre Arbeit aufgenommen. Auch über die mögliche Beute ist derzeit noch nichts bekannt.


1. UPDATE vom 31.07.2017 Stand 13:10 Uhr
Wie die Polizei nun bekannt gab, wurde der Juwelier gegen 10:30 Uhr von vermutlich drei bislang unbekannten Tätern ausgeraubt. Die Männer sollen eine Schusswaffe bei sich gehabt haben. Zum Tatablauf gab die Polizei bislang bekannt, dass die Täter das Juweliergeschäft betreten und den 66 jährigen Inhaber niedergeschlagen haben. Anschließend ist er gefesselt worden, woraufhin die Täter überwiegend Uhren im Wert von 50.000 Euro raubten. Die 63 jährige Ehefrau des Opfers, die das Nachbargeschäft betreibt, wurde auf das Geschehen aufmerksam, als sie zu dem Laden ging wurde sie von den Tätern ebenfalls niedergeschlagen. Nachbarn zufolge sollen die Täter auch Pfefferspray eingesetzt haben, bevor sie flüchteten.

Alle drei Täter sollen der Beschreibung zufolge hellhäutig und maximal 30 Jahre alt gewesen sein. Zwei Männer waren schmächtig und ein Mann athletisch und stark gebräunt. Die Haarfarbe der Männer war dunkel, sie waren gegelt und gescheitelt. Ein Mann war etwa 180 Zentimeter groß, hatte kurze
dunkelgrau-melierte Haare. Er trug eine blaue Jeans, ein schwarz-blau kariertes Hemd und hatte eine Jacke dabei. Ein weiterer Täter war etwa 165 bis 173 Zentimeter groß, schmächtig und hell bekleidet. Außerdem war ein Täter auffallend an sichtbaren Körperbereichen tätowiert und Brillenträger. Die Täter flohen nach der Tat in unbekannte Richtung.

Personen, die Hinweise zu den Tätern, zum Tatgeschehen oder andere sachdienliche Hinweise geben können, werden dringend gebeten sich mit der Kriminalpolizei Amberg unter der Telefonnummer 09621/ 890-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. Bei akuten Hinweisen bittet die Polizei die Notrufnummer 110 zu wählen. Die Polizei betont, dass beim Antreffen von Personen, die der Beschreibung entsprechen, nicht selber eingegriffen werden soll, bitte den Notruf wählen.


2. UPDATE vom 31.07.2017 Stand 17:10 Uhr
Wie das Polizeipräsidium Oberpfalz am späten Montag Nachmittag mitteilte, konnten im Rahmen der großangelegten Fahndung am Bahnhof in Amberg 2 Männer festgenommen werden, die möglicherweise mit dem Überfall in Zusammenhang stehen könnten. Um dies genau zu klären, sind den Beamten zufolge jedoch noch weitere intensive Ermittlungen erforderlich. Die Fahndungsmaßnahmen im Stadtgebiet dauern den Beamten zufolge auch am Abend noch an.

Auch zum Tatablauf wurden weitere Details bekannt gegeben. So betraten die drei bislang unbekannte Männer das Juweliergeschäft, wo sie den Geschäftsinhaber mit einer Waffe bedrohten und unvermittelt auf ihn einschlugen. Dabei brachten die Täter ihr Opfer zu Boden und fesselten es. Die Geschäftsinhaberin des angrenzenden Ladens wurde durch die Hilferufe auf den Überfall aufmerksam und wollte die Polizei verständigen. Noch bevor sie einen Notruf absetzen konnte, bemerkte dies einer der Täter,
warf die Dame zu Boden und fesselte sie. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Der Geschäftsinhaber wurde bei dem Überfall der Polizei zufolge mittelschwer verletzt und mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Frau wurde leicht verletzt.

Die Polizei bittet im Zusammenhang mit dem Überfall nach wie vor verdächtige Wahrnehmungen zu Personen, beziehungsweise im Innenstadtbereich aufgefundene Kleidungsstücke, umgehend der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz unter der Notrufnummer 110 oder der Kriminalpolizei Amberg unter der Rufnummer 09621/890-0 mitzuteilen. Die Beamten warnen dringend davor, sich verdächtigen Personen selbst entgegenzustellen, da die Täter möglicherweise noch bewaffnet sind.
Autor: (bk) - zuletzt aktualisiert: 31.07.2017 18:11 Uhr
 

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31.07.17
Brutaler Raubüberfall auf Juweliergeschäft in der Amberger Innenstadt

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Pressemeldungen
 
Bei nachfolgenden Informationen hier im Abschnitt Pressemeldung handelt es sich um Pressemitteilungen. Der Urheber ist in der Regel in der Überschrift oder im Anschluss an den Text genannt. Diese werden von Behörden und Organisationen zu aktuellen Ereignissen herausgegeben. Diese werden von uns nur zitiert - eine Änderung, Streichung oder Ergänzung der Inhalte steht uns nicht zu.
Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberpfalz
vom 31.07.2017

Raubüberfall auf Juweliergeschäft in Amberg; zwei mögliche Tatverdächtige festgenommen

AMBERG. Am Vormittag des Montag, 31.07.2017, gegen 10.30 Uhr, wurde bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz ein Überfall auf ein Juweliergeschäft in der Unteren Nabburger Straße in Amberg gemeldet. Die Täter waren bewaffnet und sind nach der Tatausführung in unbekannte Richtung geflüchtet.

Am Vormittag des Montag betraten drei bislang unbekannte Männer ein Juweliergeschäft, bedrohten den Geschäftsinhaber mit einer Waffe und schlugen unvermittelt auf den Geschäftsmann ein. Sie brachten den Geschädigten zu Boden und fesselten ihn. Die Geschäftsinhaberin des angrenzenden Ladens wurde durch die Hilferufe auf den Überfall aufmerksam und wollte die Polizei verständigen. Noch bevor sie einen Notruf absetzen konnte, bemerkte dies einer der Täter, warf die Dame zu Boden und fesselte sie. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Sie erbeuteten zum derzeitigen Ermittlungsstand mehrere Armbanduhren im Wert eines mittleren fünfstelligen Betrages. Der Juwelier wurde mittelschwer verletzt und musste ambulant in einem Krankenhaus versorgt werden. Die Täter verließen den Tatort in unbekannte Richtung.

Die drei Männer werden wie folgt beschrieben:
ca. 20 bis 25 Jahre alt, ca. 180 bis 185 cm groß, mit schlanker Figur, sie hatten jeweils kurze dunkle Haare. Einer der Täter war mit einem hellgrauen Trainingsanzug mit Kapuze, möglicherweise der Marke „Adidas“ bekleidet, und war Brillenträger. Der zweite Täter trug eine dunkle Hose und eine dunkle Jacke, ein dunkles Baseballcap und eine Sonnenbrille. Der dritte Täter war mit einer dunklen Hose und einer dunklen Sweatjacke mit Kapuze bekleidet. Er war ebenfalls Brillenträger.

Es wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit einem Großaufgebot von Polizeieinsatzkräften unter Einbindung eines Polizeihubschraubers, von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei, sowie von Polizeidiensthunden durchgeführt. Die Fahndungs- und Absuchemassnahmen dauern derzeit noch an.

Im Rahmen der Nahbereichsfahndung wurden gegen 11.30 Uhr durch Beamte der Polizeiinspektion und der Verkehrspolizeiinspektion Amberg im Bereich des Amberger Bahnhofs zwei männliche Personen vorläufig festgenommen, die möglicherweise mit dem Überfall in Zusammenhang stehen könnten. Diesbezüglich sind jedoch noch weitere intensive Ermittlungen erforderlich. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen und führt mit Hochdruck die weiteren kriminalpolizeilichen Maßnahmen durch.

Die Polizei bittet verdächtige Wahrnehmungen zu Personen bzw. ggf. im Innenstadtbereich aufgefundene Kleidungsstücke, die mit dem Überfall in Zusammenhang stehen können, umgehend der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz unter der Notrufnummer 110 oder der Kriminalpolizei Amberg unter der Rufnummer 09621/890-0 mitzuteilen. Es wird dringend davor gewarnt, sich verdächtigen Personen selbst entgegenzustellen, da die Täter möglicherweise noch bewaffnet sind.
 

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